Executive Summary 22nd July 2017

 

G 20

Die Protestaktionen rund um den G 20 Gipfel lösen in Deutschland grosse Besorgnis aus. Linksextremisten legen eine Brutalität und Gewalttätigkeit zutage, wie sie seit den Massenkundgebungen Ende der 60 iger Jahre nicht mehr gesehen wurde.  Die Proteste sind als Zeugnis der voranschreitenden weiteren Radikalisierung der Gesellschaft von links und von rechts zu sehen.  Die Protestgruppen organisieren sich via Internet, tauchen vermummt aus dem Nichts auf, verursachen verheerende Beschädigungen und verschwinden blitzartig, so, dass sie durch Ordnungskräfte nicht zu identifzieren sind.

Die danach folgende Diskussion in den Netzwerken und den öffentlichen Sendern stellt die rücksichtlose Zerstörungswut Tausender nicht so sehr als politisch motivierte Protestaktion dar sondern auch als happening oder event, bei dem der Radau im Vordergrund steht.

Die Ordnungskräfte sind angesichts der Technologisierung der Angreiferschaft überfordert und der Bürger fühlt sich bedroht und fordert ein hartes Durchgreifen der Sicherheitskräfte.

 

Geldpolitik

Das Ausbleiben der Inflation als Resultat über Jahre verfolgter und noch nie dagewesener Geldschöpfung gibt zu Fragen Anlass. Seitens der Zentralbanken wurde im Wege erhöhter Geldschöpfung und damit verbunden steigender Inflation die Entwertung der Schuldenberge angestrebt.  Im Lichte der mit hohem Tempo um sich greifenden technologischen Revolution und weltweit im Gang befindlichen Strukturreform, kommt der Innovation und der Forschung, das heisst dem  “Humankapital” grössere Bedeutung zu, als der Steuerung der Geldmittelversorgung einer Volkswirtschaft. Die bisher bekannten Massnahmen der Geldpolitik erweisen sich als wirkungslos. Die Durchschlagskraft neuer Technologien als volkswirtschaftlich relevante Messgrösse (Cloudtechnology, Anzahl smartphone users) lässt als Taktgeber die Richtschnur der Geldpolitik als harmlos erscheinen. Die “Verwaltungsgeschwindigkeit” der Welt hat sich innerhalb weniger Jahre vervielfacht. Der damit einhergehende Kulturwandel wird nur von wenigen Verstanden.

Die neu auf den Plan getretenen Kräfte der Digitalisierung und der Transparenz beeinflussen den Wettbwerb, regeln die Güterströme und damit die Preisbildung innerhalb der globalisierten Wirtschaft mit grosser Vehemenz. Versuche der Politik (USA) sich gegen diese neuen Kräfte zu stemmen, (Freihandel) stossen ins Leere.

Die von den Zentralbanken angestrebte Verteuerung des Kapital bedeutete im Lichte noch nie dagewesener Weltverschuldung und gleichzeitig schwächlicher Wirtschaftsentwicklung das Ende der jetzigen Geldordnung.

Die Kapitalanlage sucht nach Alternativen zur Nominalwertanlage und findet diese in Aktien führender Unternehmen (Dividende und Rückkäufe) sowie in Sachanlagen.

Indexierung der Anlage

Die an den Märkten grassierende Hinwendung zur kollektivierten Massenanlage der ETF` Index Instrumente lässt aufhorchen. Das durch internationale Grossanbieter (Black Rock, Vanguard, Barclays) “betreute”   Kapital beläuft sich in die Billionen (Vanguard und Black Rock werden in Kürze USD 10 Bio ETF Anlagevolumen auf sich vereinigen) Es stellt sich die Frage nach der Liquidität, (die Instrumente einschliesslich ihres Hebels sind grösser als die unterliegenden Märkte) ähnlich wie das im Jahre 2006 bezogen auf “subprime” verkleidete Hypothekaranlagen in den USA der Fall war. Der Anleger fühlt sich durch den Einsatz des ETFs, von der Anlageproblematik (Titelauswahl)  befreit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Big Data

Pharma turns to big data to gauge care and pricing

 

Vor 2 Jahren wurde seitens Roche die Aesserung gemacht, man hätte sich noch nicht mit “big data” auseinandergesetzt und müsse sich gelegentlich Gedanken machen.  Dies trifft wohl auf eine Mehrheit grosser Konzerne zu.

Was vor kurzem noch als Nebengeräusch wahrgenommen wurde, manifestiert sich als überlebenswichtige Kernstrategie.