Politik Kommentar

Emmanuel Macron wird wohl die Stichwahl vom 7.5.2017 gewinnen.  Die Märkte nehmen einen Wahlsieg bereits vorweg. Die Aussichten für eine stabile Regierungsbildung im Lichte der im Juni anstehenden Parlamentswahlen stehen schlecht.  Das Regierungsprogramm Macrons ist realitätsfremd und wird von republikanischer Seite blockiert.  Zur Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft wären drastische Einschnitte (ua Reduktion der Staatsquote) nötig gewesen, im Stil wie sie von Francois Fillon vorgeschlagen wurden.  Dazu hat der Mut und die Entschlossenheit der Franzosen gefehlt.  Die Wahl Macrons ist reine Augenauswischerei.

Von einer weiteren Verschärfung der Schuldenprobleme Frankreichs und damit auch Europas ist auszugehen.   Die dringend notwendige Neuausrichtung der französischen Wirtschafstpolitik ist in weite Ferne gerückt. Macron is part of the problem….and not part of the solution. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.

E

Unilever / Nestle

Nestle:Unilever

 

Fast moving consumer goods turning into fast (er)  moving companies? Aktivisten vertreiben auch die letzten Bastionen der Tugendhaftigkeit aus ihren Paradiesen. Zwischen Hammer und Amboss, zwischen Aktionärsaktivisten und Amazon.

April “Bilanz”

Brabeck beweihräuchern zum Abschied – Buchautor, Bergsteiger. Vordenker?

Wolle – DKHS und Kühne Präsidium –

René Benko – Wunderkind?  – Signa Holding – Wiener Immobilien mit Ernst Tanner (Lindt) als Grossinvestor

 

 

 

 

Jacobs Foundation

Jacobs Foundation Jahresbericht 2016

Gründung 1989 – Im Nachgang an den Unternehmensverkauf an Philipp Morrris brachte KJ einen Teil seiner Holding Beteiligung in diese neu gegründete Stiftung ein. Der zuvor durch Nello Celio ermöglichte Erwerb von Interfood Lausanne – Suchard Tobler – erfolgte gegen das Ehrenwort, diese geschenkte Uebernahme in schweizerischen Händen zu halten. (Toblerone)  Der baldige Weiterverkauf ermöglichte einen der alleine aus der “Schockolade”  resultierenden Gewinn von mehr als CHF 1 Mia.  Als Wiedergutmachung wurde die Stiftung indirekt am Gewinn beteiligt.  Bundesrat Cotti beruhigte den Bundesrat und betreute die PR Kontakte, um die in Aufruhr geratene CH Oeffentlichkeit zu beschwichtigen. Aehnlich der heutigen SIKA Konstellation handelte es sich beim Verkauf um Stimmrechtsnamenaktien der Jacobs Suchard AG über welche mit 25 % des Kapitals 51 % der Stimmen kontrolliert wurden. KJ strich eine 50 % Kontrollprämie ein, während dem die Inhaberaktionäre leer ausgingen.  Die Jacobs Holding Beteiligung wird in der Bilanz der Stiftung zu 1989 er Buchwerten geführt. In Anbetracht der Kurssteigerung übriger in der Jacobs Holding gehaltener Beteiligungen wie Barry Callebaut sowie des Verkaufserlöses Adecco ist der theoretische Liquidationswert der Stiftung heute wesentlich höher. Livinia Jacobs fungiert als Präsidentin der Stiftung.